„All-in-Train“
steht für Alltags-Integrations-Training mit Deinem Hund als Sozialpartner. Es ist ein besonderes Konzept der HundeLogischen Schule. Vielleicht möchtest Du ja mal reinschnuppern?
Worum geht es bei All-in-Train? Bei All-in-Train zeigen wir Dir, wie Du Deinen Hund als Sozialpartner optimal in den Tagesablauf integrierst – durch Anweisungen, die er befolgen und kleine Aufgaben, die er erledigen kann. Alles, was er dafür zuerst einmal lernen muss, ist „Komm mit!“ und „Warte“ sowie das Tragen und Heranbringen von Sachen. („Hol mal deine Leine!“ „Trag das Körbchen!“) Alleine dadurch findet man zu einem natürlichen Miteinander, das die Bindung von Mensch und Hund festigt, für Entspannung sorgt und dazu noch jede Menge Spaß macht.
Ist All-in-Train zeitaufwendig? Nein, es ist nur eine besonders soziale Art, mit dem Hund zu leben. Das ist für viele zuerst einmal eine Umstellung, ist aber nicht schwierig und kostet keinen zusätzlichen Zeitaufwand. Nur Mut! Probier es einfach mal in einer Probestunde aus!

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Auch Dein Hund ist ein „soziales Rudeltier“
Hunde gehören zu den sogenannten „hochsozialen Rudeltieren“, die sich in sozialen Familienverbänden sicher und wohl fühlen, zusammen mit den Welpen, Jungtieren und erwachsenen Tieren, von denen jedes einen bestimmten Status im Rudel innehat und mit zunehmendem Alter auch Aufgaben übernehmen muss. Die Lebensgrundlage eines jeden Einzelnen ist das (soziale) Jagen, gemeinsam mit dem Rudel! Es ist für Caniden existenziell wichtig, einen klaren Platz im Rudel einzunehmen, in diesem eine erkennbare Rolle zu spielen und Anerkennung zu finden. Der Drang nach dieser Lebensform ist ein Erbe der Wölfe – und wenn immer Hunde von der menschlichen Kontrolle und Versorgung abgegrenzt werden, bilden sie Rudel, getreu dem Erbe ihrer Vorfahren.
Hunde sind also nicht zum Müßiggang geboren!
Als Hund unter Menschen Eine besondere Eigenschaft der Hunde ist das Bedürfnis, mit ihren Rudelgenossen zu kommunizieren. „Sozialtiere“, also in Gruppen lebende Tiere, senden und empfangen untereinander ständig feine Signale, meistens eher nonverbal. Das sind oft Blicke, Mimik, Bewegungen oder eine bestimmte körperliche Ausrichtung, jedoch natürlich auch stimmliche Signale. Das heißt, sie befinden sich ständig in einer Art „Unterhaltung“ miteinander und kennen keine Langeweile.
Der Hund zwischen Langeweile und Stress
Im Leben eines Hunde in menschlicher Gesellschaft fehlen oft drei ganz existenzielle Dinge:
- Die artgerechte Kommunikation – das Verstehen und Verstandenwerden
- Ein eindeutiger Platz im „Rudel“ (Familie, auch Paar oder Einzelperson)
- Eine Aufgabe, durch die er sich in diesem Verbund geschätzt und anerkannt fühlen kann.
Er liegt oft untätig herum, während seine Menschen beschäftigt sind. Er ist oft – auch während ihrer Anwesenheit – ausgegrenzt und sich selbst überlassen. Er gehört nicht dazu!
Es widerspricht aber der Natur eines Hundes, ihn dauernd zu ignorieren oder wegzuschicken, weil er stört, und ihn dann zu bestimmten Zeiten zu „trainieren“, oder mit ihm „Gassi“ zu gehen! Ein Hund ist immer ein soziales Wesen – nicht nur zu bestimmten Uhrzeiten.
All-in-Train schlägt eine Brücke zum artgerechten Leben des Hundes in unserer Mitte – für ein faires und entspanntes Miteinander

Mika „Aufräumen!“
