Assistenzhunde Servicehunde Therapiehunde Schulhunde

Sie alle sind „Hunde im Dienste des Menschen“. Auf dieser Seite finden Sie Informationen und mein Angebot in der Reihenfolge. 

  1. Assistenzhunde/Servicehunde
  2. Rollstuhl/Scooter-Begleithunde
  3. Besuchshunde
  4. Schulhunde
  5. Lesehunde

 

1. Assistenzhunde/Servicehunde

Voraussetzungen für einen Assistenzhund

Um als Assistenzhund infrage zu kommen, braucht ein Hund sehr stabile mentale Tragfähigkeit, um die körperlichen und psychischen Schwächen der Menschen ausgleichen zu können.

Um als offiziell anerkannter Assistenzhund zu gelten muss er gemäß der Assistenzhundeverordnung (AhundV) von einem/einer durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zertifizierten Assistenzhundetrainer/in ausgebildet sein und die Prüfung gemäß der Assistenzhundeverordnung (AhundV) bestanden haben.

Verschiedene Arten von Assistenzhunden sind:

Asthma-Warnhunde, Diabetes-Warnhunde, Epilepsie-Warnhunde, Autismus-Assistenzhunde, Demenz-Assistenzhunde, FAS-Assistenzhunde (Für Kinder mit fötaler Störung durch Alkohol), LPF-Assistenzhunde (Für Menschen mit motorischer Einschränkung), PTBS-Assistenzhunde (Für Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung), Blindenführhunde und Signalhunde. Signalhunde  sind speziell ausgebildete Assistenzhunde, die gehörlose oder schwerhörige Menschen im Alltag unterstützen, indem sie akustische Signale (Türklingel, Rauchmelder, Schreie) durch direktes Anstupsen anzeigen. Sie können auch medizinische Warnhunde für Epilepsie oder Diabetes sein. Assistenzhunde leben bei ihrem Halter und unterstützen diesen im täglichen Leben.

Grundausbildung eines Assistenzhundes

Zu den Standards eines Assistenzhundes gehört eine frühzeitige Grundausbildung. Idealerweise beginnt man im Welpenalter (3. Lebensmonat) mit der kindgerechten Früherziehung.

HundeLogisch ist keine durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zertifizierte Ausbildungsstätte für Assistenzhunde, bietet jedoch die Grundausbildung als Voraussetzung einer Laufbahn als Assistenzhund an, sowie die Einschätzung Ihres Hundes hinsichtlich der Eignung als Assistenzhund.

Wenn Sie also keinen offziell anerkannten Assistenzhund suchen, finden Sie Unterstützung und Begleitung in der Ausbildung bei uns in der HundeLogischen Schule.

2. Rollstuhl/Scooter-Begleithunde

Eignung. Hunde, die motorisch eingeschränkte Personen am Rollstuhl oder Scooter begleiten sollen, müssen ruhig und gelassen sein. Darüber entscheidet schon die Auswahl der Rasse. Hunde mit ausgeprägtem Jagdinstinkt sind nicht gut geeignet. Ebenso wie Hunde mit sehr starkem Territorialinstinkt („Schutztrieb“) als Begleiter am Rollstuhl oder Scooter schwierig sein können. Darum ist es angeraten, sich vor dem Kauf sehr gut über die rassetypischen Eigenschaften hinsichtlich der Eignung als Rollstuhl- oder Scooter-Begleithund zu informieren.

Das Wesen eines Rollstuhl- oder Scooter-Begleithundes sollte von mittlerem Niveau sein. Er darf nicht zu temperamentvoll, zu sensibel, oder zu nervös sein, aber auch nicht stoisch oder stur.

Erziehung und Ausbildung. Hunde, die motorisch eingeschränkte Personen begleiten, zum Beispiel am Rollstuhl oder Scooter, brauchen eine solide, spezielle Grundausbildung. Idealerweise beginnt man im Welpenalter (3. Lebensmonat) mit der kindgerechten Früherziehung. Neben der klassischen Welpen-Grundausbildung muss bei der Ausbildung eines angehenden Rollstuhl- oder Scooter-Begleithundes besonderer Wert darauf gelegt werden, dass er nicht schreckhaft ist (mit anhaltendem oder plötzlichem Lärm zurechtkommt) und dass er lernt, plötzlichen Bewegungsreizen (rennenden Kindern, Katzenn, Wild, anderen Hunden) zu widerstehen!

Da jeder Rollstuhl oder Scooter-Begleithund auch immer gewissermaßen ein Servicehund ist, lernen Welpen, die Scooter-Begleithund werden sollen, bei uns frühzeitig das Apportieren von heruntergefallenen Gegenständen. (Zum Beispiel: „Gib mir die Leine!“)

Steffi mit Bambi, ihrem Sccoter-Begelithund
Steffi mit Bambi, ihrem Sccoter-Begelithund

 

3. TGA Tiergestützte Aktivität durch Besuchshunde

Ein Besuchshund ist ein speziell geschulter, sozialverträglicher, nervenstarker, ruhiger Hund, der mit seinem Menschen zusammen soziale Einrichtungen aufsucht. Das können zum Beispiel Seniorenheime oder Hospize sein. Er kann allein durch seine Anwesenheit und Zuneigung Licht in den grauen Alltag der Insassen bringen. Er spendet Trost, weckt Erinnerungen, fördert die Kommunikation und steigert das Wohlbefinden der Menschen.

Er kann dabei helfen Isolation, Traurigkeit, Langeweile, Antriebslosigkeit und auch Sprachbarrieren zu überwinden.

Mensch-Hund-Teams  können aber auch durch zielorientierte Interaktionen mit bildenden, motivierenden, oder entspannungsfördernden Zielen „therapeutisch“ auf die Insassen wirken. Das können kleine Vorführungen sein, besonders solche aus der „Tickkiste“, die zum Lachen anregen. Aber auch einfache Aufgaben, welche die Bewohner dem Hund stellen können (wie „sitz“, oder „gib Pfötchen“), um ihnen  Erfolgserlebnisse zu ermöglichen.

Ein Besuchshund ist in dem Sinne kein Therapiehund und kann von Laien ehrenamtlich geführt werden.

Eignung als Besuchshund. Das Wesen eines Besuchshundes sollte von mittlerem Niveau sein. Er darf weder zu temperamentvoll, sensibel oder nervös sein, noch zu stoisch oder stur. Hunde, die in Seniorenheime geführt werden, brauchen eine besondere Eignung. Sie müssen ruhig und gelassen sein. Darüber entscheidet normalerweise schon die Auswahl der Rasse. Hunde mit ausgeprägtem Jagdinstinkt sind aus verständlichen Gründen nicht gut geeignet. Ebenso wie Hunde, mit sehr starkem Territorialinstinkt („Schutztrieb“) als Begleiter im Seniorenheim schwierig sein können. Darum ist es angeraten, sich vor dem Kauf sehr gut über die rassetypischen Eigenschaften hinsichtlich der Eignung als Besuchshund zu informieren.

Auch die Größe des Hundes sollte bei der Wahl überlegt werden. Kleine Hunde sind natürlich handlicher, und weniger bedrohlich für Menschen, die Hunde nicht so mögen. Sie können, wenn das gewünscht ist, auch mal auf den Schoß hüpfen. Große Hunde sind oft von ruhigerem Gemüt und können, wenn das gewünscht ist, auch mal von einer sitzenden Person gestreichelt werden. Hunde mit hellem Fell wirken freundlicher und weniger bedrohlich auf Personen, besonders wenn diese eine Abneigung gegen Hunde haben.

Allergiker-geeignet? Pudel und verschiedene andere spezielle Rassen haaren weniger stark und gelten als für Allergiker geeignet.

Ausbildung zum Besuchshund. Das „gute Benehmen“ und somit die Eignung als Besuchshund hängt natürlich auch von der Hund-Mensch-Beziehung ab, das heißt, davon, wie die Rangordnung zwischen der den Hund führenden Person und dem Hund ist. Gehorcht er wirklich gut? Befolgt er die Grundsignale BLEIB und KOMM zuverlässig?

In der HundeLogischen Schule finden Sie qualitätsvolle Anleitung zur Ausbildung Ihres Hundes (Welpen, Junghundes oder erwachsenen Hundes) zum perfekten Besuchshund, mit dem Sie überall gerne willkommen sind.

 

4. Tiergestützte Pädagogik durch Schulhunde/ Pädagogikbegleithunde

Ein Schulhund kann den Unterricht positiv beeinflussen, indem er stressreduzierend sowie motivierend auf die Schüler/innen wirkt, dafür gibt es durch Studien belegte positive Effekte auf die Kinder. Er kann Stress reduzieren und Motivation fördern:

Stress wird oft schon durch die Anwesenheit eines freundlichen Hundes reduziert, wodurch ein ausgeglichenes Klassenklima und eine verbesserte Lernatmosphäre entsteht.

Motivation kann darin bestehen, dass die Kinder dem Hund kleine, einfache „Aufträge“ erteilen dürfen, durch deren direkte Befolgung das Selbstbewußsein aufgebaut wird.

Er kann die Sozialkompetenz der Kinder fördern:

Kinder können Verantwortungsbewußtsein und Rücksichtnahme trainieren.  Wenn die Klasse zu laut ist, wird der Hund mit Unruhe und Unwohlsein darauf reagieren. Die Kinder können dafür sorgen, dass er wieder ruhig wird, und es ihm gutgeht.

Kind und Hund, Lesehund, Schulhund
Kind und Hund, Lesehund, Schulhund

Der Schulhund kann eine Brücke zu positiverem Sozialverhalten schlagen. Er reagiert auf lautstarke Auseinandersetzungen und zeigt den Kindern durch Aufspringen oder gestresstes Bellen, dass sie zu weit gegangen sind. Sie lernen, das eigene Verhalten bewusster zu reflektieren, da die  Aggression „ihres“ Hundes offensichtlich durch sie hervorgerufen wurden.

Der Schulhund als „Hilfslehrer“ und Förderer der Kommunikationsfähigkeit. Mit „ihrem“ Hund – und über „ihren“ Hund kommen die Schüler ungezwungen ins Gespräch.

5. Tiergestützte Pädagogik und Tiergestützte Therapie durch Lesehunde

Der Lesehund  kann als Pädagogikbegleithund im Klassenalltag, oder als Therapiehund gezielt in therapeutischen Sitzungen (z.B. Logopädie, Legasthenie, Dyskalkulie, Stottern) zur Verbesserung oder Heilung eingesetzt werden. (Pädagogische Qualifikation erforderlich.)

Kinder (und auch Erwachsene), die Schwierigkeiten damit haben, sich anderen gegenüber auszudrücken, können diese Hemmungen in Anwesenheit von Tieren oftmals ablegen. Anders als die Mitmenschen (Lehrer, Eltern, Mitschüler) kennt der Lesehund keine Vorurteile und kann darum als nicht-wertender „Zuhörer“ dabei helfen, Lese- und Redeschwächen zu überwinden.

Isolierte Schüler/innen können so aus ihrer Einsamkeit geholt werden.

Der Lesehund kann helfen die Freude am Lesen zu entdecken, die Lesefähigkeiten Schritt für Schritt zu verbessern, Hemmungen beim Vorlesen und Sprechen abzubauen und dadurch bessere Noten in der Schule zu bekommen.

 

Lesehund Schulhund Kind und Hund
Lesehund Schulhund Kind und HundLesehund Schulhund Kind und Hund

Wenn Sie Rat und Hilfe bei der Beurteilung und Ausbildung eines Assistenzhunde/Servicehundes, Rollstuhl/Scooter-Begleithundes, Besuchshundes, Schulhundes oder Lesehundes suchen, wenden Sie sich gerne an info@hunde-logisch.de oder fragen Sie telefonisch oder per WhatsApp an unter 02263-48 16 555, oder 0171-38 67 943.