Baby und Hund

Baby und Hund –  geht das gut? 

Sie erwarten ein Baby, wünschen sich aber gleichzeitig einen Hund? Dann möchte ich Ihnen von dieser Idee vorerst abraten. (Es sei denn, Sie leben in einer Großfamilie, wo sich viele Familienmitglieder um den Nachwuchs kümmern.)

Ernsthaft: Mit einem Baby oder Krabbelkind und einem Welpen gleichzeitig sind die meisten jungen Eltern überfordert, das hat sich immer wieder gezeigt. Mein Tipp: Genießen Sie lieber die Babyzeit, und verschieben Sie die Hunde-Anschaffung auf einen späteren Zeitpunkt.

Sie haben schon einen Hund und erwarten nun ein Baby?

Dann gibt es einiges zu bedenken, damit Schwangerschaft und Babyzeit stressfrei ablaufen, hier ein paar Beispiele:

Er muss auf die „Konkurenz“ vorbereitet werden, damit er nicht eifersüchtig wird.

Er muss lernen, ruhig zu bleiben, wenn Ihre Aufmerksamkeit beim Baby ist, zum Beispiel beim Stillen, Wickeln, Füttern, zu Bett bringen.

Er muss ausreichend beschäftigt werden, obwohl Sie weniger Zeit haben.

Es muss vorher klar sein, dass er das Baby nicht „beschützen“ oder verteidigen soll.

Er muss das „Alleinebleiben“ gelernt haben, damit Sie mit dem Baby (zum Beispiel) zum Kinderarzt fahren können.

Er muss gelernt haben, ordentlich an der Leine zu laufen, damit Sie stressfrei mit Kind und Hund nach draußen gehen können.

Er darf keine Probleme beim Autofahren haben, oder damit, eine angemessene Zeit im Auto zu warten, damit Sie mit Kind und Hund nicht ans Haus gebunden sind.

 

Frau mit Hund in Bücherei
Wenn der Hund bisher das Baby war, kann es zu Problemen kommen! AdobeStock_408992447.jpeg

 

Ihr Hund verhält sich anders, seitdem Sie schwanger sind?

Weiß er etwa von Ihrem besonderen Zustand? Oh ja, Hunde können diese körperliche, hormonelle Veränderung tatsächlich riechen und darauf reagieren – mit Unruhe, gesteigerter Anhänglichkeit und Schutzverhalten, dass sich auch durch Aggession gegen Personen oder andere Hunde entfalten kann.

Ich helfe Ihnen gerne, ein gutes, individuelles Konzept frühzeitig auf die Beine zu stellen, damit dem harmonischen Familienleben nichts im Wege steht.

By the way: Beratung vor dem Hundekauf. Es gibt Hunderassen, die gut und andere, die weniger gut als Familienhunde geeignet sind. Vertrauen Sie in dieser Frage nicht dem Internet, denn hier will jeder Anbieter seine Welpen verkaufen, und sieht seine Zuchtprodukte oft durch die „rosarote Brille“, und so werden fast alle Welpen als familien- bzw. kinderfreundlich angepriesen. Bei uns bekommen Sie eine neutrale Beratung, die aufgrund langjähriger Erfahrungen und Vergleiche mit Hunden verschiedenster Rassen basiert.

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