Reitbegleithund

Gleich geht es los! Dingo hält Houblon fest, bis Frauchen mit dem Sattel kommt.
Gleich geht es los!
Dingo hält Houblon fest, bis Frauchen mit dem Sattel kommt.

Wer mit Begleithund entspannt ins Gelände reiten will, braucht nicht nur ein zuverlässiges Pferd, sondern einen gut ausgebildeten Hund, der sich den Pferden gegenüber neutral verhält. Das heißt: Er soll sie nicht anbellen, umkreisen oder „heelen“, wozu besonders die Vertreter der Hüte- und Treibhunde neigen.

Die Voraussetzung für einen „ordentlichen“ Reitbegleithund sind:

  • Er muss auf Zuruf zum Reiter kommen.
  • Er muss sich auf Signal ablegen (oder setzen), auch auf Distanz.
  • Er muss, wenn es erforderlich ist, „bei Huf“ laufen, bis zur Freigabe.

Und das alles möglichst sofort und ohne zu zögern!

Hunde, die eine dieser Anforderungen nicht erfüllen, sind noch nicht weit genug ausgebildet und können demnach auch noch nicht mitgenommen werden.

So, wie die Grundausbildung des Pferdes auf dem Reitplatz oder in der Reithalle stattfindet, muss auch der angehende Reitbegleithund in die Schule gehen, bevor er reif fürs Gelände ist.

Die Ausbildung zum Reitbegleithund beginnt nicht vom Pferd aus, sondern am Boden. Ebenso, wie man ein Jungpferd nicht im Wald oder auf der Straße ausbildet, muss auch die Grundausbildung des Begleithundes auf dem Reitplatz, im Roundpen oder an einem anderen gesicherten Ort stattfinden, bevor man sich mit beiden Tieren ins Gelände begibt.

Mit Hunden, die bereits grundausgebildet sind, macht es natürlich viel Spaß, besondere „Extras“ zu erarbeiten, wie: Vom Sattel aus an- und ableinen (geht natürlich nur bei entsprechendem Hund-Pferd-Größenverhältnis) oder Vorausschicken über Hindernisse.

Als geprüfte VFD-Wanderrittführerin und Hundetrainerin biete ich seit vielen Jahren erfolgreich Reitbegleithunde-Ausbildung für Anfänger und Fortgeschrittene in Kursen und im Einzelunterricht an.

Dazu mache ich Ihnen gerne ein individuelles Angebot. Rufen Sie mich an!