Kauartikel für Hunde gefährlich?

Von Kauartikeln können Gefahren für Hunde ausgehen

Kauartikel für Hunde sollten auf jeden Fall eindeutigen Ursprungs und klar erkennbar sein. So manche künstlich produzierten „Zahnsticks“ schaden mehr als sie nützen. Besonders Ziemer und Kopfhaus sind dagegen sehr langlebig, unterstützen die Zahnhygiene, stärken die Kiefermuskulatur und bieten reichlich natürliches Protein. Auch der Anti-Langeweile-Effekt ist nicht zu unterschätzen. Es können aber auch Gefahren von ihnen ausgehen, zum Beispiel, dass sie vom Hund komplett verschluckt werden.

Weiterlesen: Kauartikel für Hunde gefährlich?

Recource Kauartikel

Eines sollten Kauartikel nicht: Zur freien Verfügung für den Hund in seinem Aufenthaltsbereich herumliegen. Die Gründe sind folgende: 1. Weil sie dadurch langweilig werden, und nicht mehr als Belohnung taugen. 2. Weil sie bei manchen Hunden respektloses Verhalten bis zum aggressiven Territorialverhalten fördern können. In einer klaren Mensch-Hund-Beziehung verwaltet der Mensch, als Ranghöherer, die Recourcen.

Wie und wie oft Kauartikel für Hunde?

Natürliche Kauartikel wie Ziemer, Kopfhaut, Dörrfleisch usw. können Hunden täglich gegeben werden. Sie sind besonders dafür geeignet, die Ruheübungen „Geh auf deine Decke“ oder „Geh in deine Box“ (oder Häuschen) schmackhaft zu machen. Richtig angewendet heißt das, dass der Kauartikel sofort weggenommen wird, wenn der Hund den angewiesenen Platz verlässt. Nur auf diesem darf er Ziemer, Kopfhaut, Dörrfleisch kauen!

Zur Zahnreinigung sind diese natürlichen tierischen Produkt besser geeignet, als so mancher Kaustick, der mit „Dental“ usw. daherkommt, und in Wahrheit hauptsächlich eher aus Abfallprodukten besteht, gewürzt mit einer Prise Pfefferminz für den (für Menschen) hygienischen Duft. Besonders Zahnstein wird aber durch die Inhaltstoffe, besonders duch minderwertiges Getreide, gefördert! (Lesen Sie mal das Kleingedruckte.)

Die Menge macht´s

Die oben genannten Kauartikel haben für Hunde viele Vorteile. Nicht zuletzt sind sie auch ein Teil Beschäftigung, um Zeiten der Langeweile zu überbrücken. Genannt sein sollen hier auch Hasenöhrchen und andere Artikel mit Fell dran, die sehr wichtig für die Darmpflege der Hunde sind. Diese gebe ich ca. einmal wöchentlich. Man sollte sich aber im Klaren darüber sein, dass sie alle sehr proteinhaltig sind – zum Teil um die 90 Prozent! Protein ist einerseits ein wichtiges Nahrungsmittel, es kann aber, wie alles, auch überdosiert werden, was dann zu Verhaltens- und Verdauungsproblemen führt.

Pomski Alea mit Kausnack Holder
Pomski Alea genießt ihren Kauartikel, der in den Kausnack Holder eingespannt ist. So ist die Gefahr des Verschluckens gebannt.

Gefahr durch Verschlucken!

Es kann vorkommen, dass Hunde harte Stücke, die eigentlich zum genüsslichen Kauen gedacht sind, aus Gier komplett herunterschlucken, was in Einzelfällen schon zum Ersticken geführt haben soll. Um diesem vorzubeugen, wurde der geniale „Kausnack-Holder“ erfunden. Ich kenne ihn in zwei Größen, und aus nahezu unzerstörbarem Spezial-Kunststoff. In diesen wird der Kauartikel zum Teil hineingesteckt, und dann mit einer queren Schraube gesichert. Wenn man dem Hund die gesamte Konstruktion zu Verfügung stellt, ist er gezwungen, den Kausnack bis zum Holder abzuknabbern und kann das Endstück nicht schlucken. Tipp: Relativ schmale Kaustreifen kaufen, die mit einem Ende in das Loch passen, und in diese vorher mit einem Aku-Schrauber ein Loch für die Querschraube bohren.

Pomski mit Kausnack Holder
Durch den Kausnack Holder hat Alea das Stück Rinderkopfhaut gut im Griff

Ein Kommentar

  1. Ich denke, dass sich alle Hundehalter/innen darüber einig sind, dass Hunde öfter mal was zum Kauen haben sollten. Wie sieht es bei Euch aus? Welche Kauartikel gebt Ihr Euren Hunden und welche könnt Ihr empfehlen, oder von ihnen abraten?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert