Katze/Hund – Beziehung
Sie waren bisher „nur“ Halter einer Katze und möchten ihr jetzt einen Hund zugesellen? Oder umgekehrt – zusätzlich zum Hund eine Katze ins Haus holen? Dann gibt es am Anfang einiges zu beachten, damit Stubenwolf und Stubentiger gut miteinander auszukommen, vielleicht sogar richtig dicke Freunde werden.
Folgende Gründe können zu Katze/Hund – Auseinandersetzungen führen:
- Territorialverhalten des Hundes, oder der Katze. Bei der Verteidigung von Recourcen kann es um Liegeplätze oder Futterplätze gehen, aber auch um „wichtige“ Sachen mit Symbolcharakter, meist Spielsachen. Aber auch der Mensch kann als „Eigentum“ gesehen und gegen die Konkurrenz verteidigt werden. (Eifersucht)
- Jagdinstinkt des Hundes, wenn dieser die Katze für ein Beutetier hält
- Prägung durch Vorgeschichte, wenn der Hund gelernt hat, Katzen zu jagen, oder (seltener). die Katze hatte in der Vergangenheit schon Erfolg damit, Hunde einzuschüchtern.

Der Jagdinstinkt mancher Hunde kann für Katzen brandgefährlich werden, besonders bei Rassen, die dazu neigen, die flüchtende „Beute“ direkt im Nacken zu greifen. Darum ist besonders am Anfang, wenn man den Hund noch nicht einschätzen kann, immer Vorsicht angesagt!
Aber selbst harmlose Hunde, auch Welpen, haben meistens Spaß daran, hinter der Katze herzurennen, anfangs nur aus Neugier. Wenn diese daraufhin die Flucht ergreift, entsteht schnell ein „Teufelskreis“ und somit ein ungünstiger Start in die Katz-Hund-Beziehung.
Gerne helfe ich auch Ihnen bei der Integration Ihres neuen Familienmitgliedes, egal ob es ein Hund oder eine Katze ist. Optimal wäre es, wenn die Beratung bei Ihnen zuhause stattfinden könnte, aber auch ein Gespräch außerhalb Ihres Zuhauses (bei zu weiter Anreise) kann hilfreich sein.
Wenn Sie Fragen hierzu haben, können Sie mich gerne anrufen!