Kacke in Tütchen

Viele von Euch kennen sicher das schöne Lambachtal, das von Gummersbach, Ründeroth und Wiehl aus schnell zu erreichen ist. Auch wir fühlten uns heute morgen dorthin gezogen, um mit unserem Hund im Schatten der Bäume spazieren zu gehen. Am Ende des Spazierganges winkte unserem Ruthchen sogar noch eine besonders schöne Abkühlung, denn der Lambach führt – trotz der großen Trockenheit – an einigen Stellen noch richtig schönes, klares Wasser.    Am Wegrand jedoch fanden wir in regelmäßigen Abständen höchst Sonderbares!

Kackbeutel
zuerst das….
Kackbeutel
und dann das….

 

 

 

 

 

 

 

Wir machten uns so unsere Gedanken: „Was mag es bedeuten? Vielleicht eine Art Wegweiser? Oder so was wie ne Rallye oder Schnitzeljagd, die Strecke mit Kackbeuteln markiert? Mhm!“ Wir konnten keine vernünftige Erklärung dafür finden. Merkwürdig!

Mief!
Mief!

Ach – und wo ich schon einmal beim Thema bin. Ich erwäge, an der Bushaltestelle ein Kistchen mit meinen alten Wäscheklammern aufzustellen, für die Leute, die hier auf den Bus warten müssen. Die könnten sie sich dann auf die Nase klemmen, um den Mief, der von der Vielzahl der – von dicken Brummern umschwärmten – Kotbeutel, besser ertragen zu können, die in dem Abfallkorb in der Hitzte vor sich hin dämpfen.

Ich mein ja nur mal so…

 

Große Hunde machen große Haufen. Kleine Hunde machen kleine Haufen. Aber besonders große Haufen machen schlecht ernährte Hunde, denn alles, was sie nicht verarbeiten können, kommt hinten wieder raus. Und das sind insbesondere Getreideanteile und andere billige Füllstoffe, wie zum Beispiel Zuckerrübenabfälle usw., die Hunde nicht nur „nicht gebrauchen können“, sondern die ihren Organismus auch ungünstig belasten. Billiges Futter zu kaufen, ist also keine wirkliche Sparmaßnahme, das kann ich Ihnen als Hunde-Ernährungsberaterin versichern.

Auf jeden Fall sind die Haufen von artgerecht ernährten Hunden wesentlich angenehmer und einfacher zu entsorgen, als die dicken Tretminen „preiswert“ gefütterter Hunde.

Vieles zum Thema „Artgerechte, gesunde Hunde-Ernährung“ könnt Ihr hier in meinen Blogs nachlesen. Und natürlich, wie immer, diesen Beitrag gerne kommentieren!

Kommentare

  1. Liebe Barbara, du hast es sehr schön beschrieben… Nicht nur im Lambachtal sondern auf sehr vielen beliebten Hundestrecken wie auch der Aggertalsperre sieht es leider so aus, daß das Tütchen hinterlassen wird. So kann es sich wahrscheinlich besser zersetzen. Wer weiß was smdie Bessitzer sich dabei denken??

  2. Marion

    Was bitte spielt es für eine Rolle welche Konsistenz der Hundehaufen hat? Keiner hat seinen Beutel einfach irgendwo liegen zu lassen aber es wäre natürlich sinnvoller statt einen Klammerbeutel an der Bushaltestelle einen Mülleimer aufzustellen – mit Deckel – in welcher man die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners entsorgen könnte.

    • Marion, kleine, feste „Köttel“ kann man im Tütchen relativ angenehm mit nach Hause nehmen und im eigenen Mülleimer entsorgen, so machen wir das. Im Gegensatz dazu sind dicke Haufen schwer zu transportieren. So war das gemeint.
      Die Idee mit dem Deckeleimer ist gut. Aber wer soll den regelmäßig entlehren?

  3. Reiner Breuning

    Vorweg, es ist schon positiv, das überhaupt Kakbeutel verwendet werden. Leider ist das nicht selbstverständlich. Selbstverständlich sollte sich eine tägliche, oder zweitägliche Leerung der Abfallbehälter sein. Das Schaffen andere Kommunen auch. Hindesteuer wird fleißig kassiert, aber in dem Besuch nichts davon ausgegeben. Absolutes Unverständnis habe ich jedoch für die Beutenutzer, welche diesen einfach am Wegrand entsorgen.

  4. Doris

    Darüber habe ich mich auch schon oft geärgert! Kackt mein Hund im Wald mitten auf den Weg (früher ging sie dafür immer selbst etwas abseits), kicke ich die Köttel eben ins Unerholz (Plastikvermeidung).
    Auf der Straße/Bürgersteig benutze ich auch diese doofen Plastikbeutel und entsorge sie in die nächst gelegene Mülltonne. Dabei habe ich mir allerdings auch schon Ärger eingefangen 🙁 . Leider gibt es hier keine öffentlichen Mülleimer und schon garnicht Kotbeutelspender….sollte ich vielleicht mal bei der Stadt vorschlagen, zumal hier auch direkt die Grundschule und ein Kindergarten ist.

    • Angelika Kleffner-Broch

      Die Stöckchen-Methode halte ich auch für die umweltverträglichste. Mein Mann ist ein wahrer Meister im Köttel-Kicken – ab damit, ins Unterholz, wo es keinen stört und unauffällig vergammeln kann.
      Die Entsorgung über private Mülltonnen kommt oft nicht so gut an, irgendwie auch verständlich, denn nicht jeder will so einen Stinker in seiner Mülltonne haben.
      Hier in Ründeroth gibt es solch einen Kotbeutelspender, der allerdings bald von den allgegenwärtigen Chaoten angezündet wurde. Die Kombination – Kotbeutelspender und Kotbeutel-Entsorgungseimer – wäre ideal, wenn es nicht so viele Chaoten gäbe, die das kurzum wieder zunichte machen.

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