Heute in Wallefeld unterwegs

Bienen auf Wildrosen
Wildrosen ziehen Bienen und Hummeln an

Insektensterben! Das Thema beschäftigt uns immer mehr. Als ich noch ein Kind war und viel draußen spielte, war ich immer von Bienen, Schmetterlingen, Grashüpfern und allem möglichen anderen Getier umgeben – das gehörte im Sommer einfach dazu. Im Laufe der Jahre sind diese kleinen Erdbewohner immer seltener geworden. Das Bienensterben scheint sogar die Ernährung der Menschheit bedrohlich infrage zu stellen.

Schmetterlinge im Lavendel
Lavendel ist beliebt bei Bienen und Schmetterlingen

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Hunde- und Pferdebesitzerin bin ich immer noch täglich draußen an der frischen Luft. Auch jetzt kommen Ruthchen und ich gerade von einer „Gassirunde“ zurück. Und ich kann Euch sagen, heute und in den letzten Tagen habe ich wieder sehr viele Bienen und die schönsten Schmetterlinge beobachten können, allerdings nur da, wo man dem Wildwuchs etwas Raum gelassen hat, und das ist in unserem Ort zum Glück noch viel der Fall.

Hund im Wasser
Mein Hund nimmt ein kühles Bad

Während das Ruthchen ein Bad im kühlen Bach nahm, fotografierte und filmte ich alles, was da summte und brummte: In den Wildrosen, in der ungestutzten Ligusterhecke und besonders auch in dem herrlich blau-lila blühenden Lavendel. Wobei ich sagen muss, dass gerade die Bienen  schwierig ins Bild zu bekommen sind, denn es sind sehr geschäftige  Tiere und immer, wenn ich mein Objektiv auf eine gerichtet hatte, war sie schon wieder eine Blüte weiter, so dass mir leider kein wirklich gutes Bienenfoto gelungen ist.

Biene Maja
Die Biene Maja

Ich würde mir wünschen, dass wieder mehr Leute Spass daran finden, in ihren Gärten insektenfreundliche Pflanzen zu kultivieren, statt Wert auf akurate Hecken und perfekte Rasenflächen zu legen. Auch für die Kinder, damit diese noch echte Bienen und Schmetterlinge sehen können und nicht nur alberne, bunte Comicfiguren!

Kommentar

  1. Ingrid Hempeler

    Natürlich gab es immer wieder auch Insekten, vor denen ich mich gefürchtet habe, oder die mir ekelig waren. Aber auch die gehören zur Natur dazu, komplettieren das System und haben ihren Sinn. Selbst ekelige grünschillernde dicke Fliegen dienen z.B. als Vogelfutter.
    Inzwischen überlege ich, an welcher Stelle in meinem Garten ich eine Fressecke für Insekten wachsen lasse.

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